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Montag, 22. Oktober 2012

VHS-Kurs die Zweite

Ich wollte Euch gerne ein paar Impressionen vom letzten Kurs geben, denn dieses Mal habe ich daran gedacht, Fotos zu machen!

Auch dieser Kurs war wieder ausgebucht, so daß ich mit acht Teilnehmerinen gut zu tun hatte, zumal fünf Frauen Armstulpen fertigen wollten. Zum Glück hat die Firma Wollknoll mir meine bestellte Wolle superschnell geschickt, so daß wir reichlich Auswahl hatten und alle aus dem Vollen schöpfen konnten!
Da drei neue Teilnehmerinnen da waren, habe ich nochmals das Auslegen der Wolle erklärt und nun gings auch schon ran an die Stränge und es wurde fleißig losgelegt.
Zwei Teilnehmerinnen legten die Wolle für ihre Armstulpen so bedächtig, fein und gleichmäßig aus, daß es eine reine Freude war! Belohnt wurden sie dafür mit zarten, flauschigen, aber dennoch festen und wärmenden Stulpen! Alle Achtung! Für´s erste Mal eine beachtliche Leistung!
Eine Teilnehmerin filzte auf ihre Handytasche eine akurat gelegte Triskele aus Strickfilzwolle und hat so vorsichtig gefilzt, daß sich das Muster absolut nicht verschoben hat. Das hat mich sehr beeindruckt, denn ich hatte auch den Eindruck, daß sie das Filzen sehr entspannend fand und der Weg ihr Ziel war.

Aber seht selbst:

meine liebe Freundin Madlen war auch dabei!
 









Trotz eines Mißgeschickes waren alle sehr zufrieden und fragten mich, ob ich noch weitere Kurse machen würde. Ja, ich hoffe sehr und es sieht gut aus! Vermutlich werde ich Ende Februar/Anfang März 2013 noch weitere Kurse bei der VHS Aschaffenburg geben! Heute habe ich die Kursbeschreibung losgeschickt, denn in den nächsten zwei Wochen wird das Programm zusammengestellt!

Filzige Grüße,

Petra




Donnerstag, 11. Oktober 2012

VHS-Kurs - ein Erfolg!

Gestern also fand mein erster VHS-Kurs satt!
Ich war ja ganz schön nervös vor dem Kurs, es hätte so viel schief gehen können!
Meine größte Angst war, daß ich bei der theoretischen Einführung den Faden verliere und daß wir so schnell fertig sind, daß am Ende noch viel zu viel Zeit übrig ist.
Dann kamen mir wieder Zweifel, ob ich dafür überhaupt geeignet bin, habe ich mich womöglich zu weit aus dem Fenster gelehnt???
Nein! Alles Gut. Alles hat geklappt. Alle waren zufrieden und haben ein schönes Teelicht mit nach Hause genommen.
Zwei Teilnehmerinnen (es waren ausnahmslos Frauen) haben sich sogar spontan für den Folgekurs nächsten Mittwoch angemeldet, so daß dieser nun auch voll ausgebucht ist :-) !!
Zu Anfang gab es zwar etwas Verwirrung, weil eine Teilnehmerin noch nicht da war und dann mit ihrer Freundin kam, die sich schon vor Wochen angemeldet hatte, aber bei mir nicht auf der Teilnehmerliste stand. Aber dank Frau Meidhof, die noch ein wenig da blieb um die Formalitäten zu klären, konnten wir sie rasch noch anmelden, obwohl der Kurs eigentlich ausgebucht war. Zum Glück hatte ich genügend Material dabei!
Nach einer "kurzen" theoretischen Einführung über den Filzprozess, die einzelnen Arbeitsschritte, Begriffe, Hilfsmittel, Schablonenmaterial und -berechnung, sowie eine kurze Info über diverse Wollsorten und Qualitäten, legten wir auch gleich los und begannen, die benötigte Wolle für das Windlicht abzureißen. (abzureißen klingt nicht ganz passend, ich finde aber leider kein Synonym dafür)
 Hier zeigte sich schon, daß es gut ist zu wissen, daß Wolle (im Kammzug) umso leichter zu reißen ist, je lockerer man sie hält.
Als Übung für das Auslegen fertigte jede Teilnehmerin einen Vorfilz aus grüner Wolle an. Daraus wurde unser Motiv, das Tannenbäumchen, geschnitten. Dieser Vorfilz nimmt so schnell nichts krumm und man konnte sich die schönste Stelle zum Auflegen der Schablone aussuchen.
Dann wurde die Schablone beidseitig mit feiner weißer Merinowolle belegt und das Motiv an entsprechender Stelle platziert. Wer wollte, konnte auch zwei Bäume ausschneiden oder das Motiv noch mit Seidenfasern verzieren.
All dies hat doch erheblich länger gedauert, als ich erwartet hatte! Die Schablonen aus Pappe fingen schon an, sich etwas aufzulösen! Nun mussten wir zügig zu Ende filzen, die Wolle verfestigen, immer wieder das überschüssige Wasser auspressen und neues, warmes Wasser hinzugießen. Nun zeigte sich aber auch der Vorteil der Pappschablone: dadurch, daß sie sich langsam auflöste, hatte die Wolle Spielraum um sich immer fester zusammen zu ziehen. Dies erleichtert am Anfang das Verfestigen der Wolle.
Nun war der Zeitpunkt gekommen, die Schablone zu entfernen, die Hohlform zunächst noch sachte, von innen zu bearbeiten und schließlich die Hülle zu walken und über dem Glas auszuformen.
Nach dem Ausspülen mit ein paar Körnchen Zitronensäure und dem Auszupfen des Randes, konnte das fertige Windlicht nach Belieben noch mit Pailetten und Perlen verziert werden.
Leider ging bei einer Dame (vermutlich beim Entfernen der Schablone???) der Filz völlig aus der Form. Wie traurig! Ich habe bei allen immer wieder kontrolliert und gefühlt und kann mir nicht genau erklären, wann dies passiert ist! Zum Glück habe ich parallel mitgefilzt, so daß ich ihr mein unfertiges Stück zum Weiterbearbeiten geben konnte. Ich hoffe, daß sie dennoch mit einem guten Gefühl aus dem Kursraum nach Hause ging!

Im Eifer des Gefechts habe ich natürlich auch vergessen, Fotos zu machen!! Nächste Woche möchte ich dies unbedingt nachholen. Daher habe ich hir nur ein Foto meiner Windlichter zur Verfügung:



Alles in allem: es hat einen großen Spaß gemacht und ich hoffe, daß alle Teilnehmerinnen wirklich zufrieden waren und einen schönen Abend hatten!

Filzige Grüße,

Petra






Donnerstag, 4. Oktober 2012

VHS-Vorbereitungen laufen...

...und sind auch nahezu abgeschlossen!

Puh! Mir fällt ein Stein vom Herzen, so langsam wächst dann doch die Aufregung vor diesem ersten Kurs. Erfreulicherweise ist er schon lange ausgebucht und es besteht sogar eine Warteliste!

Seit letzter Woche ist auch der zweite Kurs mit sechs Teilnehmerinnen belegt, so daß er planmäßig stattfinden kann. Für kurzentschlossene: es gibt noch zwei freie Plätze!

Ich freue mich schon so sehr darauf!

Nach einer kurzen EInführung in die Technik des Nassfilzens beginnen wir mit der Herstellung eines Vorfilzes um daraus später ein Motiv (hier der Tannenbaum) auszuschneiden. Dann wird das Windlicht mittels Schablone in Hohlfilztechnik erarbeitet. Nach Belieben können Seidenfasern mit verwendet werden. Abschließend wird das Windlicht noch mit Pailetten, Perlen und evtl. Stickereien verziert.

Hier ein kleiner Vorgeschmack, was die Teilnehmerinnen im Anfängerkurs erwartet:

 
das noch unverzierte, aber schon fertig gefilzte Windlicht
 
 
 
Filzige Grüße,
Petra
 

Freitag, 24. August 2012

Das neue VHS-Programm ist da!

 

Tatatataaa! Nun habe ich es tatsächlich schwarz auf weiß (konnte es selber noch gar nicht so recht glauben und langsam kommt die Aufregung...)

Mittwoch 10. Oktober und Mittwoch 17. Oktober VHS Aschaffenburg Außenstelle Großostheim:
Nassfilzen Einführungskurs
Nassfilzen Fortführungskurs

Dozentin Petra König
Wow!